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Bewegung tut dem Körper gut – aber was passiert dabei eigentlich im Kopf? Und wie lässt sich dieses Wissen nutzen, um mehr Aktivierung, Konzentration und neue Energie in den Arbeitsalltag zu bringen? Genau darum geht es im 45-minütigen Workshop „Brain in Motion“ der VITENSO Betrieblichen Gesundheitsförderung.

Peter Müller von der VITENSO Online-Redaktion spricht mit Christina Förschner, BGF-Koordinatorin und Leiterin des Fachbereichs Betriebliche Gesundheitsförderung bei VITENSO, darüber, was hinter dem Workshop steckt, was Teams dabei erleben – und warum „Brain in Motion“ für Führungskräfte ein interessantes Angebot für ihre Mitarbeitenden sein kann.

Peter Müller: Christina, der Titel „Brain in Motion“ macht neugierig. Was genau verbirgt sich hinter dem Workshop?

Christina Förschner: Der Name beschreibt eigentlich schon sehr gut, worum es geht: Wir möchten das Gehirn durch Bewegung in Schwung bringen. Bei „Brain in Motion“ verbinden wir körperliche Aktivität mit Koordination, Aufmerksamkeit und kleinen Denkaufgaben. Die Teilnehmenden erleben dadurch unmittelbar, dass Bewegung nicht nur etwas mit körperlicher Fitness zu tun hat, sondern auch unsere mentale Aktivierung unterstützen kann.

Der Workshop dauert 45 Minuten und besteht aus einem kurzen wissenschaftlich fundierten Impuls und vor allem aus praktischen Übungen. Uns ist wichtig, dass die Teilnehmenden nicht nur zuhören, sondern selbst ausprobieren und erleben, was passiert, wenn Bewegung und Denken miteinander kombiniert werden.

Peter Müller: Warum ist dieses Thema gerade im Arbeitsalltag so interessant?

Christina Förschner: Viele von uns verbringen einen großen Teil ihres Arbeitstages konzentriert vor dem Bildschirm, in Besprechungen oder mit Aufgaben, die eine hohe Aufmerksamkeit erfordern. Gleichzeitig kommt Bewegung dabei häufig zu kurz.

Genau hier setzt „Brain in Motion“ an. Schon kleine Aktivierungsimpulse können helfen, den Arbeitsalltag bewusst zu unterbrechen und wieder neue Energie zu gewinnen. Wir möchten zeigen, dass dafür weder ein aufwendiges Training noch Sportkleidung notwendig sind. Bewegung kann unkompliziert sein und sich auch während eines normalen Arbeitstages integrieren lassen.

Das Entscheidende ist: Die Teilnehmenden erleben diese Verbindung selbst. Dadurch bleibt das Thema häufig viel stärker im Gedächtnis, als wenn wir ausschließlich theoretisch darüber sprechen würden.

Peter Müller: Was erwartet ein Team konkret, wenn eine Führungskraft „Brain in Motion“ bucht?

Christina Förschner: Zunächst einmal 45 abwechslungsreiche Minuten, in denen alle gemeinsam aktiv werden können. Nach einem kurzen fachlichen Einstieg gehen wir schnell in die Praxis.

Wir kombinieren Bewegungs- und Koordinationsaufgaben mit Aufmerksamkeit und kleinen kognitiven Herausforderungen. Manche Übungen sehen zunächst ganz einfach aus – und plötzlich merkt man, dass das Gehirn ordentlich arbeiten muss, wenn mehrere Dinge gleichzeitig gefordert sind.

Das sorgt häufig auch für gemeinsames Lachen und eine lockere Atmosphäre. Niemand muss sportlich sein oder besondere Voraussetzungen mitbringen. Es geht nicht um Leistung oder darum, wer etwas am besten kann. Vielmehr stehen das gemeinsame Ausprobieren, die Aktivierung und der Spaß an Bewegung im Mittelpunkt.

Peter Müller: Ist „Brain in Motion“ damit auch eine besondere Form der Betrieblichen Gesundheitsförderung für ganze Teams?

Christina Förschner: Absolut. Betriebliche Gesundheitsförderung funktioniert besonders gut, wenn Gesundheit nicht als abstraktes Thema vermittelt wird, sondern im Arbeitsalltag konkret erlebbar wird.

„Brain in Motion“ verbindet dabei mehrere Aspekte: Bewegung, mentale Aktivierung und das gemeinsame Erlebnis im Team. Genau diese Kombination macht das Format interessant.

Für Führungskräfte kann der Workshop eine gute Möglichkeit sein, ihren Mitarbeitenden einen gesundheitsorientierten Impuls anzubieten, der gleichzeitig niedrigschwellig und praxisnah ist. Und Mitarbeitende können natürlich ebenfalls aktiv werden: Wenn ihr euch ein solches Angebot für euer Team wünscht, sprecht eure Führungskraft darauf an und bringt die Idee einfach ins Gespräch.

Peter Müller: Nach 45 Minuten ist „Brain in Motion“ aber noch nicht ganz vorbei. Ihr habt eine Take-away-Challenge entwickelt. Was steckt dahinter?

Christina Förschner: Uns war wichtig, dass der Workshop nicht mit dem Verlassen des Raumes endet. Deshalb bekommt das Team eine kleine Koordinationsaufgabe als Take-away-Challenge mit.

Sie soll dazu motivieren, auch nach dem Workshop gemeinsam dranzubleiben, sich gegenseitig herauszufordern und Bewegung spielerisch in den Arbeitsalltag zu integrieren.

Vielleicht entsteht daraus sogar ein kleines Ritual im Team oder die Kolleginnen und Kollegen motivieren sich gegenseitig, die Aufgabe immer besser zu beherrschen. Genau das wünschen wir uns: Aus einem 45-minütigen Workshop kann ein Impuls entstehen, der anschließend weiterlebt.

Peter Müller: Muss „Brain in Motion“ für jedes Team gleich ablaufen oder könnt ihr auf unterschiedliche Anforderungen eingehen?

Christina Förschner: Wir möchten unsere Angebote möglichst passend zu den jeweiligen Teams gestalten. Deshalb beraten wir Führungskräfte gerne vorab und schauen gemeinsam: Was passt zu eurem Team? Welche Bedürfnisse gibt es? Und welches Format ist dafür sinnvoll?

„Brain in Motion“ hat natürlich einen klaren inhaltlichen Rahmen, aber die Betriebliche Gesundheitsförderung bei VITENSO bietet darüber hinaus unterschiedliche Möglichkeiten. Uns geht es nicht darum, einfach einen Workshop „von der Stange“ anzubieten. Wir möchten gemeinsam mit den Verantwortlichen überlegen, wie ein Gesundheitsangebot für das jeweilige Team einen möglichst guten Mehrwert schaffen kann.

Peter Müller: Was würdest du einer Führungskraft sagen, die überlegt, „Brain in Motion“ für ihr Team zu buchen?

Christina Förschner: Probiert es einfach gemeinsam aus! 45 Minuten sind ein überschaubarer Zeitraum und gleichzeitig lang genug, um einen echten Impuls zu setzen. Das Team bekommt neues Wissen, wird gemeinsam aktiv und nimmt konkrete Anregungen mit in den Arbeitsalltag.

Für mich ist besonders schön, dass bei „Brain in Motion“ Gesundheit nicht mit erhobenem Zeigefinger vermittelt wird. Wir möchten Neugier wecken, zum Mitmachen motivieren und zeigen, wie einfach Aktivierung sein kann.

Und natürlich stehen wir im Anschluss auch für Fragen rund um das VITENSO Health Center und unsere weiteren Angebote zur Verfügung.

Peter Müller: Und wie können Führungskräfte oder interessierte Mitarbeitende jetzt konkret aktiv werden?

Christina Förschner: Ganz unkompliziert: Führungskräfte können „Brain in Motion“ direkt für ihr Team bei uns anfragen und kostenpflichtig buchen. Wir beraten euch gerne und besprechen gemeinsam, wie das Angebot passend für euer Team gestaltet werden kann.

Und wenn du als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter denkst: Das wäre genau das Richtige für unser Team, dann sprich deine Führungskraft darauf an. Oft braucht es nur jemanden, der die Idee ins Rollen bringt.

Schreibt uns einfach an bgf@vitenso-darmstadt.de. Wir freuen uns auf eure Anfrage – und darauf, gemeinsam mit euch nicht nur den Körper, sondern auch das Gehirn in Bewegung zu bringen.

Peter Müller: Christina, vielen Dank für das Gespräch.

Christina Förschner: Sehr gerne – und vielleicht sehen wir uns ja schon bald bei „Brain in Motion“!